Pressemitteilungen und Reden

Das beste Kita-Gesetz Deutschlands: Mehr Personal bedeutet mehr Zeit für die Kleinsten

Wörth, 16.04.2019

Rheinland-Pfalz ist eines der familienfreundlichsten aller Bundesländer und liegt in der Spitzengruppe - sowohl was die Betreuungsqualität angeht, als auch den Personalschlüssel und selbstverständlich die Gebührenfreiheit. Im Kreis Germersheim liegen die Kitas übrigens auch an der Spitze von Rheinland-Pfalz und damit sogar von Deutschland insgesamt. Darauf können die Erzieherinnen und Erzieher stolz sein.

 

Mit dem aktualisierten Entwurf des Kita-Zukunftsgesetzes stellt das Land die Weichen in der Bildungspolitik neu. „Mit diesem Gesetzentwurf wird Rheinland-Pfalz zum Leuchtturm unter den deutschen Bundesländern“, freut sich Dr. Katrin Rehak-Nitsche, Landtagsabgeordnete der SPD im Kreis Germersheim. „Die Landesregierung hat den ersten Entwurf in einem breiten Dialogprozess überarbeitet und in den neuen Entwurf alle wesentlichen Anregungen aufgenommen. Damit setzt sie neue Massstäbe in der Kinderbetreuung.“

 

Der Personalschlüssel wird noch einmal deutlich verbessert, landesweit etwa 3.000 neue Stellen geschaffen: der Sockel wird angehoben, es kommen Zeiten für Leitung, Zeiten für Ausbildung und Zeiten für anspruchsvolle sozialpädagogische Aufgaben hinzu. Den Anwürfen von Landrat Brechtel widerspricht die Abgeordnete deutlich: „Der Landrat ist in seiner Argumentation unpräzise und im besten Falle sehr schlecht informiert. Darüber hinaus ist es aus meiner Sicht unverantwortlich, als Leiter einer öffentlichen Behörde die Menschen zu beunruhigen und in falschen Glauben zu versetzen.“ Brechtel habe im Übrigen als Politiker im Wahlkampf argumentiert und dabei seine Rolle verwechselt. Als Behördenleiter sei er allen Menschen verpflichtet, betreibe aber offensichtlich Parteipolitik.

 

Anders als behauptet wurde im Gesetzentwurf berücksichtigt, dass Zweijährige einen höheren Personaleinsatz erforderlich machen als Fünf- oder Sechsjährige. Bleibt das Kind länger als sieben Stunden in der Kita, wird selbstverständlich mehr Personal zur Verfügung gestellt. Ebenso können als Puffer bis zu 20 Prozent der Plätze auch mal leer stehen. Darüber hinaus liegt der Stichtag, anhand dessen gemessen werden wird, am Ende des Kindergartenjahres. Die Gruppen füllen sich erst im Laufe des Jahres ganz. Insgesamt wird der Schlüssel laut Auskunft des Bildungsministeriums in der Praxis ungefähr bei 7 Plätzen - nicht Kindern - pro Fachkraft liegen. Hinzu kommen die Stellen aus dem Sozialraumbudget, die bei dem Verhältnis 7:1 (Plätze pro Fachkraft) noch gar nicht berücksichtigt sind. Der Kreis Germersheim erhält allein an Sozialbudget rund 1,5 Millionen Euro zusätzlich zum ebenfalls bereits erhöhten Sockelbetrag.

 

Die Landesvereinigung der Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) bezeichnet das KiTa-Zukunftsgesetz im Übrigen als „Schritt in die richtige Richtung“. Denn bessere Rahmenbedingungen bei der Kinderbetreuung seien eine Grundvoraussetzung, um Eltern eine Vollzeit- oder vollzeitnahe Beschäftigung zu ermöglichen. Und sie helfen, den viel beklagten Gender Pay Gap zu reduzieren, sagt Braun, der Präsident des LVU, in einer Pressemitteilung der Vereinigung.

 

„Mir erschließt sich die schiefe Argumentation des Landrats nicht“, betont Rehak-Nitsche, „mehr Stellen bedeuten mehr Qualität und mehr Zeit für die Kleinsten. Das neue Gesetz bringt zahlreiche Verbesserungen bei erweiterter Gebührenfreiheit und einem großen Plus an Chancengerechtigkeit für Familien und insbesondere auch Frauen. Was kann daran falsch sein?“

 

In der Tat wird die Anzahl an Fachkräften erhöht und dafür werden mehr Ausbildungsplätze und flexiblere Ausbildungsmodelle geschaffen. Das Budget wird erhöht und dafür werden die bereits in Kindertagesstätten investierten 700 Millionen Euro pro Jahr nochmal um 80 Millionen Euro aufgestockt. Die Chancen für Kinder mit großen Herausforderungen werden verbessert und dafür 50 Millionen Euro pro Jahr zusätzlich eingesetzt - und mit 2,5 Prozent pro Jahr dynamisiert. „So sieht fortschrittliche Sozial- und Familienpolitik zum Wohle aller Menschen aus“, schließt die Abgeordnete.

 


Mehr Personal und mehr Qualität in den Kitas: Kreis Germersheim erhält zusätzlich 1.481.545 Euro aus dem Sozialraumbudget

Wörth, 11.04.2019

Mit dem geplanten, neuen Kita-Gesetz für Rheinland-Pfalz wird die Betreuung und Bildung für die Jungen und Mädchen in Kindertagesstätten und Krippen weiter verbessert. „Es wird mehr Personal bringen und die Qualität in den Einrichtungen weiter stärken“, betont die Abgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche. „Finanziell werden die Kitas auch auf lange Sicht profitieren: Allein über das neue Sozialraumbudget werden die Kitas im Bereich des Jugendamtes Landkreis Germersheim zusätzlich zum Sockelbetrag 1.481.545 Millionen Euro erhalten. Es hat sich gelohnt, dass die SPD-Abgeordneten und das Bildungsministerium sich in den vergangenen Monaten die Zeit genommen haben, um mit allen Beteiligten zu sprechen.“

 

Die Abgeordnete Rehak-Nitsche sagt weiter: „Keine Kita in Rheinland-Pfalz wird sich personell verschlechtern. Das Gegenteil ist der Fall: Sehr viele Einrichtungen werden sich verbessern und Personal aufbauen können. Damit das gelingt, hat das Land die Ausbildungskapazitäten für Erzieherinnen und Erzieher erhöht und neue attraktive Ausbildungsmodelle gestärkt.“

 

Landesweit stehen 50 Millionen Euro für das neue Sozialraumbudget bereit, das jährlich um einen Aufwuchs von +2,5 Prozent dynamisiert wird. Die Mittel werden zusätzlich zum Sockelbedarf zur Verfügung gestellt, damit Kitas neben genügend Erzieherinnen und Erziehern weiteres Personal für besondere Bedarfe – wie etwa Kita-Sozialarbeit – einstellen können. Insgesamt sieht der Gesetzentwurf jedes Jahr über 80 Millionen Euro zusätzlich vor. Die Landesregierung legt überdies ein Sonderprogramm über 13,5 Millionen Euro auf, mit dem die Kita-Küchen im Land gestärkt werden können.

 

Rehak-Nitsche sagt weiter: „Nach den vielen wertvollen Rückmeldungen der vergangenen Monate hat die Landesregierung gegenüber dem ersten Gesetzentwurf vom vergangenen Jahr deutliche Verbesserungen eingearbeitet. Außerdem steht die klare Zusage des Landes, dass sich das Land an weiteren Kosten, die womöglich im Zuge des Kita-Ausbaus vor Ort entstehen, ohne Wenn und Aber beteiligt.“

 

Die frühkindliche Bildung und Betreuung der Jungen und Mädchen ist originäre Aufgabe der Kommunen. Das Land unterstützt die Kommunen bei dieser Aufgabe bereits jetzt jedes Jahr mit rund 700 Millionen Euro und investiert damit in frühkindliche Bildung. Die angekündigten 80 Millionen Euro jedes Jahr sowie das einmalige Sonderprogramm in Höhe von 13,5 Millionen Euro werden im Zuge des neuen Gesetzes noch oben drauf gepackt.


Rheinland-Pfalz bekommt das modernste Kitagesetz

Wörth, 09.04.2019

Mit dem aktualisierten Entwurf des Kita-Zukunftsgesetzes stellte Ministerin Hubig am Dienstag die Weichen in der Bildungpolitik neu. „Mit diesem Gesetzentwurf wird Rheinland-Pfalz zum Leuchtturm unter den deutschen Bundesländern“, freut sich Dr. Katrin Rehak-Nitsche, Landtagsabgeordnete der SPD im Kreis Germersheim. „Die Landesregierung hat in den neuen Entwurf alle wesentlichen Anregungen aufgenommen und setzt damit neue Massstäbe in der Kinderbetreuung.“

 

Bereits derzeit ist Rheinland-Pfalz eines der familienfreundlichsten Bundesländer - mit dem neuen Gesetz werde sich das Land konsequent weiter zum Musterland für Familien und Kinder entwickeln, so Rehak-Nitsche. „Bildungspolitik öffnet Chancen - dafür steht die SPD traditionell. Mit diesem Gesetzentwurf beweisen wir, dass die SPD die soziale Kraft in diesem Land ist. Das Gemeinwohl und ein gutes Leben für alle Menschen jetzt und in Zukunft sind dabei für uns leitend,“ so die Abgeordnete abschließend.


Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche begrüßt Wissenschafts- und Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf in Wörth

Wörth, 05.04.2019

Gestern Abend begrüßten Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche und der Vorsitzende des SPD-Stadtverbands Wörth, Mario Daum, Wissenschafts- und Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf zur „Midisage“ der Ausstellung „Younger than Yesterday“ im Alten Rathaus Wörth. Der Minister aus Mainz hatte sich angekündigt, um einen Eindruck vom Kulturfrühling im Süden des Landes zu bekommen, der auch in diesem Jahr wieder in Wörth und Germersheim vom Land unterstützt wird. Kulturschaffende aus Wörth und den Nachbarorten waren angereist, um mehr über die Kulturförderung des Landes und der Stadt zu erfahren.

 

Die Landtagsabgeordnete leitete den Abend mit den Worten ein, Kultur sei die Sonnenseite des Lebens und betonte, dass es gelungen sei, die Mittel für Kultur im laufenden Landeshaushalt zu verdoppeln. Als Mitglied im Kulturausschuss des Landtags hatte Dr. Katrin Rehak-Nitsche sich dafür mit Nachdruck eingesetzt.

 

Der Bürgermeister von Wörth, Dr. Dennis Nitsche, führte aus, dass eine Stadt wie Wörth am Rhein, in der durch die Industrialisierung Menschen aus aller Welt ansässig geworden sind, unbedingt der kulturellen Impulse bedürfe, um Vielfalt und Offenheit erlebbar zu machen. Er sprach über die Wurzeln der überregional bedeutenden Kulturszene in Wörth, die bis zu Heinrich von Zügel und seiner Malschule zurückreichen. Auch heute sei noch in manchem Wörther Wohnzimmer ein Werk aus dieser Zeit vorzufinden, das dort als „Entlohnung“ für Kost und Logis zurückgelassen wurde. Dr. Nitsche dankte auch dem Minister für die finanzielle Unterstützung des Kulturprogramms mit 25.000 Euro – das sei ein klares Bekenntnis der Landesregierung und des SPD-Ministers Wolf zur Kulturförderung in der Fläche und nicht nur in großen Städten.

 

Wörth bietet ein anspruchsvolles Kunst- und Kulturprogramm an. Dazu gehören Veranstaltungen, regelmäßige Auftritte der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz sowie vieler bekannter Einzelkünstler in der Festhalle, Musicals, Theater, Kinderstücke und Kabarett. Besondere Bedeutung spricht der Bürgermeister auch den lokalen rund 120 Vereinen zu: Nitsche dankte namentlich den Heimatvereinen, den Chören und Gesangvereinen, den Theatergruppen sowie dem Kunstverein und dem Malerring für ihre wertvollen Beiträge zu einem lebendigen Kulturleben.

 

Der Minister würdigte das Engagement der Wörther Kulturschaffenden, insbesondere auch die Arbeit der ehrenamtlich Tätigen, die unverzichtbar seien. Er verwies darauf, dass deshalb das Land jüngst die Möglichkeiten, Fördergelder zu beantragen, vereinfacht habe. Dies betrifft neben Bibliotheken, Kunstvereinen und Theater auch die Musikschulen. Kultur sei ein „Integrationsfaktor“, den das Land sich bemühe „in die Breite“ auszurichten, d.h., sowohl, was das Alter der Zielgruppen angehe, wie auch in der Fläche sowie in den verschiedenen Formaten. Herzensthema ist für ihn, Kinder und junge Menschen an Kunst und Kultur heranzuführen, insbesondere diejenigen, die im familiären Umfeld wenig Zugang dazu haben. Abschließend stellte die Kunsthistorikerin Dr. Anke Sommer die Werke vor und begleitete durch die Ausstellung. Musikalisch untermalt wurde der Abend vom Duo „Hits ´n Bossa“.


Aubiko e.V. sucht Gastfamilien für Schüler aus Taiwan und Kolumbien

Wörth, 01.04.2019

Aubiko e.V. (www.aubiko.de) sucht aktuell deutschlandweit für Schülerinnen und Schüler aus Taiwan (10 Monate) und Kolumbien (3, 5 oder 10 Monate) Gastfamilien. Die Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche unterstützt dieses Anliegen: „Es ist eine große Bereicherung, mit Menschen aus anderen Kulturen zusammenzutreffen und sich auszutauschen. In Zeiten der Globalisierung ist es wichtig, dass junge Menschen diese Erfahrung machen. Der Schüleraustausch unterstützt dies bei allen Beteiligten: Austauschschüler/-innen, Gastfamilien, Schulen, Vereinen, Gemeinden etc. Interkulturelle Begegnungen ermöglichen es, andere Kulturen zu verstehen, fördern Toleranz und unterstützen einen aufgeklärten Umgang miteinander.“

 

Der Verein aubiko versteht sich als „Kulturmittler“, der mit interkulturellen Projekten zwischen deutschen und ausländischen Schulen und Hochschulen verschiedene Austauschformate wie Bildungsreisen oder Sprachvermittlung Begegnungen für interkulturelle Verständigung ermöglicht und damit einen Beitrag zur Völkerverständigung leistet.

 

Interessenten finden weitere Informationen unter: http://aubiko.de/fuer-gastfamilien.


Quelle: Landtag Rheinland-Pfalz, Click auf das Bild führt zum Videomitschnitt
Quelle: Landtag Rheinland-Pfalz, Click auf das Bild führt zum Videomitschnitt

Abgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche spricht sich für Widerspruchsregelung bei Organspenden aus

Mainz, 27.03.2019

In der heutigen Orientierungsdebatte zum Thema Organspende im Landtag von Rheinland-Pfalz stellte die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche gleich zu Beginn klar, wo sie steht: „Ich bin für die Widerspruchslösung. Eine solche Lösung schützt die Interessen der Spender. Und sie schützt vor allem auch die Interessen der Menschen, die auf eine Spende warten.“

 

In Deutschland ist seit 2012 die sogenannte Entscheidungslösung in Kraft. Das hat dazu geführt, dass noch weniger Menschen als zuvor Organspender sind. Der Unterschied zwischen Widerspruchs- und Enthttp://opal.rlp.de/cgi-bin/ff.pl?form=video.html&videourl=http%3A%2F%2Fwww.landtag.rlp.de%2Flandtag%2Fopal-videos%2F77-Sit53.mp4scheidungslösung ist im Wesentlichen die Standardeinstellung: Bei der Widerspruchslösung gilt, dass im Falle einer fehlenden expliziten Festlegung Organe gespendet werden. Bei der Entscheidungslösung ist es genau andersherum, fehlt eine explizite Festlegung, werden keine Organe gespendet.

 

Rehak-Nitsche befürwortet klar eine gesetzlich verankerte Widerspruchslösung: „Setzen sich die Menschen nämlich mit dem Thema nicht auseinander, weil es ihnen nicht wichtig oder unangenehm ist – oder weil es schlicht vergessen wird, so wird im Sinne des Gemeinwohls zugunsten der Rettung von Menschenleben entschieden. Wollen Menschen aus privaten, ethischen, religiösen oder sonstigen Gründen selbst kein Organspender sein, so können sie sich dagegen aussprechen. Und wer spenden und anderen Menschen damit helfen möchte, muss nichts tun.“

 

Organspende ist kein Thema, mit dem man sich gerne auseinandersetzt. Und das führt dazu, dass die meisten Menschen (laut Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung 81 %) der Spende zwar positiv gegenüberstehen, aber nur ungefähr die Hälfte davon ihre Entscheidung dokumentiert. Die andere Hälfte geht allen verloren und belastet die Angehörigen in einer ohnehin schweren Situation, denn sie müssen dann eine Entscheidung treffen, wenn es der Betroffene im Leben nicht getan hat. Zahlen der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) belegen, dass die Angehörigen sich tatsächlich zu einem hohen Prozentsatz gegen eine Organspende aussprechen. „Klar, wenn ich nicht sicher bin, was der Angehörige wollte, dann lieber nicht“, sagt Rehak-Nitsche, „Diesen Zustand finde ich unhaltbar. Hier schieben wir Verantwortung von uns und bürden sie denjenigen auf, die hinterbleiben. Das sollte nicht sein.“ Laut DSO wünschen sich drei Viertel der Menschen, der Spender selbst solle entscheiden – und nicht die Familie.

 

Wir können uns aus Zeit- und Informationsmangel nicht mit allen Dingen beschäftigen. Über Themen, die einen scheinbar oder wirklich nicht betreffen, machen sich die Menschen natürlicherweise weniger Gedanken. Junge Menschen beschäftigen sich nicht mit Rentenfragen, weil diese viel zu weit weg sind von ihrer Lebensrealität. Menschen, die keine Kleinkinder haben, beschäftigen sich nicht damit, welche Kindersitze am sichersten sind. Und die meisten Menschen beschäftigen sich nicht mit Organspenden, weil es in ihrem Bekanntenkreis niemanden gibt, der eine Organspende benötigt. Rehak-Nitsche dazu: „Ändert sich das, wird das Thema relevant. Uns fehlt die Zeit, uns fehlt die Information und uns fehlt der Anlass, uns mit dem Thema zu beschäftigen. Und dazu kommt noch, dass gerade immer irgendwas anderes dringender ist.“ Sie stellte im Plenum zwei Fragen: 1. Was können wir tun, damit die Menschen sich mit dem Thema beschäftigen? und 2. Wie können wir die Zahl der Organspenden erhöhen, obwohl sich weiterhin viele Menschen nicht mit dem Thema beschäftigen werden?

 

Für Rehak-Nitsche ist Teil der Antwort: den sogenannten „default“, die Standardeinstellung, richtig zu setzen. Diesen Ansatz unterstützen zahlreiche wissenschaftliche Studien und Sachbücher. Das bekannteste mag das Buch „Nudge“ – zu Deutsch „Anstoß“ von Wirtschaftsnobelpreisträger Richard Thaler und dem Rechtswissenschaftler Cass Sunstein sein. Auch diese beiden analysieren das Thema Organspende und kommen zu dem Schluss, dass eine Widerspruchslösung zu mehr Spendern führen würde.

 

Bedenkt man das alles zusammen, ergibt sich folgendes Bild: Die Widerspruchslösung würde aller Voraussicht und Studien nach, die Anzahl der Organspenden erhöhen. Sie würde es ermöglichen, sich explizit gegen eine Spende auszusprechen. Sie würde das Spenden einfach machen. Und – ganz wichtig – sie würde auch dann Leben retten, wenn Menschen sich mit dem Thema nicht beschäftigen, aus welchem Grund auch immer.

 

Bleibt die Frage: Widerspruchsregelung - geht das denn? „Ja,“ so Rehak-Nitsche, „das geht. Wir haben in Europa 23 Länder, die wir fragen können, wie es geht.“ Von 30 europäischen Ländern haben 23 – also gut drei Viertel – eine Widerspruchslösung. 6 Länder haben eine Zustimmungslösung und eines eine Entscheidungslösung – wir in Deutschland. „Dieses Alleinstellungsmerkmal trägt dazu bei, dass wir Spenden-Schlusslicht sind in Europa. Das kann nicht unser Anspruch sein.“ schließt Rehak-Nitsche. „Die Widerspruchslösung ist ein Baustein auf dem Weg, mehr Betroffenen helfen zu können.“ 10.000 Menschen warten darauf.


Peinlicher Sexismus im Bundesverkehrsministerium

Wörth, 24.03.2019

Die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche ist verärgert über die neue Fahrradhelm-Kampagne des CSU-Verkehrsministers Scheuer. „Es ist ungeheuerlich, dass jemand in der Position eines Herrn Scheuer den Unterschied zwischen sexy und sexistisch nicht verstanden hat - und das im Jahr 2019“, so die Landtagsabgeordnete. Die Rechtfertigungsversuche des Ministers zeigen, dass er sich des Problems noch nicht einmal bewusst ist und damit in schlechte Gesellschaft mit Unternehmen begibt, die mit Damen in Unterwäsche für Autoreifen oder Motorräder werben.

 

Pinkstinks, ein Verein, der sich gegen Sexismus in der Werbung engagiert, bringt es auf den Punkt: Manche Frauen lieben es, Dessous zu tragen. Keine Frau liebt es, nur die Deko zu sein. Frauen - und auch Männer - in Unterwäsche haben also nur dann etwas in der Werbung zu suchen, wenn tatsächlich Unterwäsche beworben werden soll.

 

Rehak-Nitsche fordert die sofortige Einstellung der Kampagne und eine Entschuldigung gegenüber den Frauen. „Offensichtlich ist die gesamte Me-too-Debatte ebenso an Herrn Scheuer vorbeigegangen wie der frisch geborene Berliner Feiertag zum Internationalen Frauentag. Zudem bezweifle ich die Motivationskraft der Ansage, dass man mit Fahrradhelm ‚scheiße‘ aussähe, gerade für junge Menschen.“ Das zeigt einmal mehr das rückwärtsgewandte Frauenbild der Autoindustrie-Lobby CDU/CSU.


Grundschulen in Berg, Hagenbach und Hatzenbühl werden Medienkompetenz-Schule

Wörth, 18.03.2019

Die Grundschule in Berg, die Hainbuchenschule in Hagenbach sowie die Grundschule St. Wendelinus in Hatzenbühl werden zum Schuljahr 2019/2020 neue Projektschulen im Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“. Dies teilt die Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche (SPD) mit. Mit dem Landesprogramm fördert die Landesregierung seit mehr als zehn Jahren die digitalen Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern. Seit dem Jahr 2016 können sich auch rheinland-pfälzische Grundschulen als Projektschulen bewerben. Zum kommenden Schuljahr werden 125 Projektschulen neu in das Landesprogramm aufgenommen, die Zahl der Medienkompetenz-Schulen im Grundschulbereich wächst damit auf 387 Schulen.

 

Die Abgeordnete Dr. Rehak-Nitsche sagt: „Digitale Kompetenzen werden in allen Fächern immer wichtiger. Die Digitalisierung hat längst in den Alltag der Kinder Einzug gehalten. Im Rahmen des Landesprogramms können die Schülerinnen und Schüler die digitale Welt kindgerecht und auf spielerische Art und Weise kennenlernen und einen souveränen und sicheren Umgang mit digitalen Medien erlernen.“

 

Mit der Teilnahme an dem Landesprogramm durchlaufen die genannten Grund-schulen eine zweijährige Projektphase, in der neue digitale Lernmethoden entwickelt werden sollen. Für die technische Ausstattung erhalten die Grundschulen eine Förderung in Höhe von 7.500 Euro. Das Pädagogische Landesinstitut begleitet die Schulen mit fachlicher Unterstützung. Durch Aus- und Weiterbildungsangebote werden zudem auch die Lehrkräfte digital fit gemacht. 


Kitas erhalten 246.000 Euro zur Sprachförderung

Wörth, 11.03.2019

Die Kindertagesstätten im Landkreis Germersheim bekommen 2019 und 2020 jeweils 229.000 Euro zur Sprachförderung. Damit sollen Sprachgefühl und Sprachkompetenz von Kindern gefördert werden. „Sprache ist der Grundstein von Bildung: Sprachförderung ist in der frühkindlichen Bildung daher von großer Bedeutung und gehört zu den wichtigsten Aufgaben im Kindergarten,“ so die Abgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche. Das Land gibt den Kommunen in zwei Jahren zusammengerechnet 13 Millionen Euro. Weitere 500.000 Euro werden pro Jahr zur Verfügung gestellt, um den Übergang der Kinder von der Kita in die Grundschule zu erleichtern.

 

Das Land überweist das Geld an die 41 Jugendämter im Land, die es an die Kitas weitergeben. Die Höhe der einzelnen Beträge richtet sich nach der Anzahl der Kita-Kinder sowie nach dem Anteil der Kinder, die mindestens einen Elternteil aus einem ausländischen Herkunftsland haben. Für den Übergang von der Kita in die Grundschule erhalten die Kitas im Landkreis Germersheim jeweils 17.000 Euro.

 

Rehak-Nitsche betont weiter: „Von der Sprachförderung profitiert jedes Kind – gleich, welcher Herkunft. Frühzeitige Sprachförderung ist eine wichtige Investition in die Zukunft unserer Kinder und unseres Landes: So werden den Jungen und Mädchen Chancen eröffnet, damit sie in der Schule und später im Beruf erfolgreiche Wege einschlagen können. Frühzeitige Sprachförderung ist ein wichtiger Schritt, um die soziale Herkunft vom Bildungserfolg zu entkoppeln und jedem Kind die gleichen Möglichkeiten zu eröffnen.“


Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt auch 2019 den Kultursommer Germersheim und den Kulturfrühling und -herbst in Wörth

Wörth, 11.03.2019

Wie Dr. Katrin Rehak-Nitsche mitteilt, hat das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur den Anträgen auf Projektförderung für den Kultursommer Germersheim 2019 sowie dem Wörther Kulturfrühling und -herbst 2019 zugestimmt. Laut Minister Prof. Dr. Konrad Wolf wird das Land die Städte Germersheim und Wörth mit Geldern unterstützen. Die weitere Prüfung und Bewilligung der beantragten 20.000 bzw. 25.000 Euro Zuwendung erfolgen durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier.

 

Dr. Katrin Rehak-Nitsche, selbst Mitglied im Arbeitskreis Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur der Landesregierung: „Ich freue mich, dass wir im aktuellen Doppelhaushalt 2019/20 eine deutliche Steigerung der Mittel für den Bereich Kultur erreicht haben. Dies macht es leichter, kulturelles Engagement angemessen zu fördern.“

 

Im Frühjahr 1992 rief die Landesregierung erstmals den Kultursommer Rheinland-Pfalz aus. Seit 2013 ist das Programm Teil der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur mit dem Ziel, Menschen vor allem in Regionen außerhalb großer Städte einen leichteren Zugang zum kulturellen Leben zu ermöglichen.


Quelle: Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung
Quelle: Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Zum Internationalen Frauentag am 8. März:

Ein Geschenk und viele Baustellen

Wörth, 08.03.2019

Seit 1921 wird am 8. März der Internationale Frauentag begangen. Seitdem gehen Frauen an diesem Tag für ihre Rechte auf die Straße, erheben ihre Stimme und werden gefeiert. In Berlin ist der Tag ab sofort sogar arbeitsfreier gesetzlicher Feiertag. Das ist ein schönes Geschenk zum 70. Geburtstag des Grundgesetzes, in dem die Gleichberechtigung von Frauen und Männern festgeschrieben steht. Dr. Katrin Rehak-Nitsche mahnt anlässlich des Gedenktages, dass Politik, Wissenschaft und Wirtschaft starke Frauen, insbesondere auch in Führungspositionen, brauchen, wenn nötig über Quoten. „Nur gemeinsam und gleichberechtigt können alle Mitglieder einer Gesellschaft das Zusammenleben gut und zukunftsfähig gestalten. Von echter Gleichberechtigung sind wir jedoch noch weit entfernt,“ so Rehak-Nitsche.

 

Eine Baustelle ist die immer noch gravierende Gewalt gegen Frauen in engen sozialen Beziehungen. Die von der Bundesministerin Giffey Ende letzten Jahres vorgestellten Zahlen belegen, dass häufiger als jeden dritten Tag in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet wird. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 138.893 Personen Opfer versuchter und vollendeter Taten durch Partner oder Ex-Partner, 82 Prozent davon waren Frauen. Für ein zivilisiertes, modernes Land ist das schockierend. „Die Zahlen sind schrecklich. Viele zum Teil ehrenamtliche Initiativen, Schulen und Kindergärten leisten hier notwendige, wertvolle und unverzichtbare Präventionsarbeit“, betont Rehak-Nitsche. In der Tat gibt es tolle, kindgerechte und niederschwellige Angebote, um schon im Kindesalter vor aktuellen oder späteren Übergriffen zu schützen. Informationen und Angebote finden sich zum Beispiel für verschiedene Altersgruppen unter www.schulische-praevention.de/hilfe-fuer-paedagogische-fachkraefte/projekte. Mit Angeboten wie „Mein Körper gehört mir“ oder „Grüni und Grumilla – Ein Frosch will nicht geküsst werden“ wird das Selbstbestimmungsrecht der Kinder gestärkt, ihr Selbstbewusstsein gefördert und sie dienen dem Schutz vor Übergriffen.

 

Eine weitere Baustelle ist der so genannte „Gender Pay Gap“. Er ist ein strukturelles und gesellschaftliches Problem. Frauen wählen noch immer Berufe, die weniger gut bezahlt sind. Jedoch werden sie auch bei exakt gleichem Job immer noch häufig schlechter bezahlt. Dabei besuchen Mädchen heute genauso die Schule wie Jungen, studieren, machen eine Ausbildung, qualifizieren sich und sind genauso gut, wenn nicht besser als die Jungen. Dennoch stehen sie beruflich eher zurück als Männer, wenn es darum geht, Pflege- und Erziehungsarbeit in der Familie zu leisten. „Unternehmen müssen umdenken, wenn sie künftig Fachkräfte gewinnen wollen. Sie müssen die Bedürfnisse von Familien ernst nehmen, egal, ob Mann oder Frau vor ihnen steht,“ sagt die Abgeordnete. „Auch für die Männer wäre ein anderer Umgang mit Familienzeiten eine Entlastung, denn viele Väter wollen heute ganz selbstverständlich ebenso für ihren Nachwuchs da sein wie die Mütter. Zusätzlich müssen wir darüber reden, ob die alleinige Wertschätzung von Erwerbsarbeit noch zeitgemäß ist, oder ob wir in Zeiten des technologischen und gesellschaftlichen Wandels nicht darüber reden müssen, Pflege-, Familien- und Ehrenamtsarbeit anders zu bewerten.“ Es gibt noch immer weniger Frauen als Männer in verantwortlichen Positionen. Noch immer kümmern sich wesentlich mehr Frauen als Männer um die Kinder und den Haushalt. Es gibt noch immer den Equal Pay Day – dieses Jahr am 18. März – der besagt, dass Frauen bis zu diesem Tag im Jahr 2019 statistisch gesehen „umsonst“ gearbeitet haben werden.


Girls‘ Day 2019:

SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche lädt Mädchen zum Praxistag nach Mainz ein

Wörth, 19.02.2019

Am bundesweiten „Girls’ Day“ am Donnerstag, den 28. März 2019, werden auch in diesem Jahr wieder Mädchen aus dem Kreis Germersheim die Gelegenheit haben, auf Einladung der SPD-Abgeordneten Katrin Rehak-Nitsche am „Girls‘ Day“ der Landtagsfraktion in Mainz teilzunehmen und den Beruf der Landespolitikerin kennenzulernen. „Ohne Frauen ist kein Staat zu machen, das gilt auch für die Kommunal- und Landespolitik. Gerade dort, wo das eigene Lebensumfeld direkt und unmittelbar mitgestaltet werden kann, sind Frauen leider noch viel zu selten anzutreffen. Beim Praxistag wollen wir junge Frauen für die vielseitige Arbeit von Politikerinnen begeistern und sie dazu ermutigen, sich aktiv in die Politik einzubringen“, sagt Rehak-Nitsche.

 

Bei ihrem Besuch der SPD-Landtagsfraktion haben die insgesamt 30 teilnehmenden Schülerinnen die Möglichkeit, Politikerinnen auf den Zahn zu fühlen und einen Blick hinter die Kulissen der Landespolitik zu werfen. Auf die Mädchen und jungen Frauen aus ganz Rheinland-Pfalz wartet in Mainz ein spannendes und abwechslungsreiches Programm. Unter anderem stehen Führungen durch das Abgeordnetengebäude und die Staatskanzlei, Gespräche mit Abgeordneten und mit der Ministerpräsidentin Malu Dreyer sowie der Besuch einer Plenarsitzung auf dem Programm. In einem politischen Rollenspiel schlüpfen die Schülerinnen zudem in die Rolle von Politikerinnen und üben sich im Debattieren.

 

Neugierig gewordene Mädchen und junge Frauen ab 14 Jahren können sich bei Interesse und mit Fragen bis zum 28. Februar 2019 an das Wahlkreisbüro der SPD-Abgeordneten Dr. Katrin Rehak-Nitsche wenden (E-Mail: buero@rehak-nitsche.de oder Telefon: 07271 – 4 98 28 77). 


Liebe Volkshochschulen, herzlichen Glückwunsch zum 100. Geburtstag!

Frankfurt, 13.02.2019

600 geladene Gäste aus Politik, Bildung und Zivilgesellschaft feierten am Mittwoch das bundesweite 100-jährige Jubiläum der Volkshochschulen mit einem Festakt in der Frankfurter Paulskirche. Hauptredner war der Präsident des Bundesverfassungsgerichtes Prof. Dr. Dr. Andreas Voßkuhle.

 

Vor genau 100 Jahren wurde die größte Zahl der heute noch existierenden Volkshochschulen gegründet. Grundlage war der Artikel 148 der Weimarer Verfassung, in dem erstmals alle staatlichen Ebenen dazu angehalten wurden, die Erwachsenenbildung und insbesondere die Volkshochschulen zu fördern. Die Volkshochschulen und der damit verbundene Bildungsauftrag erhielten damit Verfassungsrang. Das löste eine deutschlandweite Gründungswelle von Volkshochschulen aus.

 

Aus der Zeit gefallen sind die Volkshochschulen trotz ihres hohen Alters nicht. Gerade in Zeiten, in denen politische Bildung als angebliche Pflege von Gesinnung diskreditiert wird, gewinnt Erwachsenenbildung wieder an Bedeutung. Die Abgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche, die als weiterbildungspolitische Sprecherin der SPD im Landtag von Rheinland-Pfalz an dem Festakt teilnahm, gratuliert den Volkshochschulen herzlich zum Geburtstag und freut sich über das ungebrochen große Engagement der vielen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit 100 Jahren stehen die Volkshochschulen für demokratische Bildung, Aufklärung und Vielfalt. Sie sind Orte, an denen sich Menschen unterschiedlicher Herkunft und Orientierung begegnen, um miteinander zu lernen. „Unsere Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen, von Menschen, die sich selbst eine Meinung bilden und von Menschen, die scheinbar einfache Lösungen und angebliche Wahrheiten hinterfragen“, so Rehak-Nitsche.

 

Heute finden in Volkshochschulen pro Jahr deutschlandweit 700.000 Unterrichtsstunden statt. An diesen nehmen Jahr für Jahr 9 Millionen Menschen teil. Standen allerdings im Jahr 1952 noch Kurse wie „Grundlagen der chemischen Wissenschaft“ oder „Man benimmt sich wieder“ auf dem Programm, so können heute unter anderem Sprachen, der Umgang mit digitalen Medien, Geschichte, Kochen und vieles mehr gelernt werden. „Bildung ist eine Zukunftsvoraussetzung und wird nicht unmodern“, sagt Rehak-Nitsche. Auch politische Bildung ist nach 100 Jahren nicht altmodisch. Politische Bildung ist das Herstellen von Urteilsfähigkeit und Grundbaustein der Demokratie. Herzlichen Glückwunsch zum 100. Geburtstag und weiterhin alles Gute, liebe Volkshochschulen!


Klare Signale an die Bürgerinnen und Bürger für einen attraktiven ÖPNV gefordert

Wörth, 01.02.2019

In einem Schreiben vom 1. Februar 2019 fordert die Abgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche den Landrat Dr. Brechtel und die Albtal-Verkehrsgesellschaft auf, die Pläne zum Ausdünnen des ÖPNV im Kreis Germersheim im September 2019 zu überarbeiten. Es sei auszuloten, wie die Einschränkungen noch abgemildert werden können. „Das ist aus meiner Sicht dringend notwendig. Nach jetzigen Planungen müssen beispielsweise die Fahrgäste am Bahnhof Wörth 18 Minuten (15:44 bis 16:02 Uhr) auf ihren Anschluss zwischen S5 und S52 warten und verpassen darüber hinaus die Anschlüsse an die Fernzüge in Karlsruhe“ so die Landtagsabgeordnete. „Das ist eine unbefriedigende Lösung, die nicht dazu geeignet ist, Bürgerinnen und Bürger von der Nutzung des ÖPNV zu überzeugen.“ Dies ist in der jetzigen Situation und angesichts der insgesamt beunruhigenden Entwicklung des Verkehrssektors im Hinblick auf die Erreichung der Klimaziele weder zielführend noch zukunftsfähig.

 

Zudem liegen beispielsweise von der Bürgerinitiative Verkehrsforum Südpfalz wesentlich bessere Lösungsvorschläge vor. Ein Vorschlag lautet, die S5 (ab 15:47 Uhr in Karlsruhe „Rheinbergstraße“) in Richtung Germersheim zu verlängern. Die Bahntrasse ist laut Recherchen der Bürgerinitiative zu diesem Zeitpunkt frei. Die Vorteile einer solchen Lösung liegen auf der Hand. Die Pendlerinnen und Pendler müssten in Wörth nicht warten. Sie könnten umsteigefrei nach Germersheim gelangen. Alle Haltepunkte zwischen Wörth und Germersheim könnten bedient werden.

 

Ein weiterer Vorschlag greift die Umsteigesituation in Wörth auf: Hier könnte ein bahnsteigsgleicher Umstieg zwischen RE4 und RE6 realisiert werden. Der günstige Anschluss des RE4 an die Fernzüge im Hauptbahnhof Karlsruhe könnte so erhalten bleiben. „Auch unabhängig von der Ausnahmesituation während der Ertüchtigung der Rheinbrücke würde die Durchbindung und die bessere Vernetzung der Angebote die Attraktivität des ÖPNV erhöhen und den Pendlerinnen und Pendlern wertvolle Lebenszeit schenken“, so Rehak-Nitsche. Sie bittet daher, die Machbarkeit und zeitnahe Realisierung eines erweiterten Angebots zu prüfen. „Alle Akteure sollten sich zum Wohle der Pendlerinnen und Pendler austauschen und eine bessere Lösung finden. Wir brauchen jetzt klare Signale an die Bürgerinnen und Bürger für einen attraktiven ÖPNV“, begründet Rehak-Nitsche ihre Forderung.


Landtagsabgeordnete Rehak-Nitsche fragt Landrat Brechtel nach Umsetzung eines Gerichtsurteils bezüglich Altersdiskriminierung bei Besoldungen im Kreis Germersheim

Wörth, 30.01.2019

Die Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche hat bei Landrat Brechtel nachgefragt, wie viele Beamtinnen und Beamte in der Kreisverwaltung Germersheim von einer altersdiskriminierenden Besoldung betroffen sind, wie viele Beamtinnen und Beamte fristgerecht, individuell und schriftlich Widerspruch eingelegt, und wie viele Beamtinnen und Beamte bereits eine Entschädigungszahlung erhalten haben.

 

Das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz hatte im vergangenen Jahr der Klage wegen Altersdiskriminierung durch das Besoldungsdienstalter stattgegeben und den in der monatlichen Berechnung und Auszahlung der Bezüge Betroffenen einen verschuldens­unab­hängigen Schadensersatzanspruch zugesprochen. Rehak-Nitsche: „Dieses Gerichtsurteil, die daraus folgenden Konsequenzen, das Verfahren zur Entschädigung und die Situation etwaiger Betroffener haben mich als Mitglied des Petitionsausschusses des Landtags bereits mehrfach beschäftigt. Aus diesem Grund habe ich mich bei Landrat Brechtel nach der Umsetzung des Urteils im Landkreis Germersheim für die hier beschäftigten Beamtinnen und Beamten erkundigt.“ Rehak-Nitsche will wissen, wie das Verfahren konkret aussieht bzw. aussah, mit dem die Kreisverwaltung die Rechtsprechung zur altersdiskriminierenden Besoldung umgesetzt hat, wann dieses voraussichtlich abgeschlossen sein wird sowie, welche Mittel insgesamt für Entschädigungszahlungen verausgabt werden.

 

Das Widerspruchsverfahren der rheinland-pfälzischen Landesbeamtinnen und Landesbeamten ist im Verfahren klar geregelt und an Voraussetzungen gekoppelt. Eine Entschädigung steht demnach Beamtinnen, Beamten, Richterinnen und Richtern zu, die ihre Besoldung begründetermaßen, individuell und schriftlich als altersdiskriminierend gerügt haben. Das Bundesverwaltungsgericht und das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz haben als Entschädigung pauschal 100 Euro für jeden Anspruchsmonat zugesprochen. Neben den Landesbeamtinnen und Landesbeamten sind auch Beamtinnen und Beamte der Kreisverwaltungen und der Kommunen betroffen.


Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche ruft zur Teilnahme auf: 
Wettbewerb sucht zehn Top-Projekte zu Bildung und Arbeit 
Wörth, 30.1.2019
Im Rahmen der Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ werden unter dem Motto „digitalisieren. revolutionieren. motivieren.“ zehn innovative Projekte gesucht, die Ideen und Lösungen für Bildung und Arbeit in Deutschland und Europa anbieten. Die Projekte sollen Deutschland in die Zukunft führen und in Europa wirken können. Rehak-Nitsche unterstützt den Innovationswettbewerb und empfiehlt den passenden Projekten ihres Wahlkreises die Teilnahme. Bewerben dürfen sich Gründer, Firmen, Projektentwickler, Kunst- und Kultureinrichtungen, Universitäten, soziale und kirchliche Einrichtungen, Vereine, Verbände, Genossenschaften sowie private Initiatoren und Initiativen, die ihren Sitz in Deutschland haben. Die Bewerbung ist bis einschließlich 12. Februar 2019 unter www.land-der-ideen.de/anmeldung möglich. Eine Expertenjury wählt die zehn besten Ideen aus.

Seit 100 Jahren wählen Frauen in Deutschland: Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche ruft Frauen dazu auf, ihre Rechte zu nutzen und zu verteidigen

Wörth, 19.01.2019

„Frieden, Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich, wir müssen wieder dafür streiten – und wir Frauen sollten dabei eine besondere Rolle spielen“, sagte heute SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche beim Fest „Partnerschaft der Demokratie“ in Wörth. Aus Anlass des 100. Jahrestages der Reichstagswahl am 19. Januar 2019, bei der erstmals auch Frauen wählen und sich selbst zur Wahl stellen durften, fand das „Demokratie-Fest“ in Wörth statt. Nach einem Vortrag über „Die neue Rechte und ihr Frauenbild“ von Referentin Josephine Tischner von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft in Thüringen im Rathaus, ging es mit Grußworten und Ständen u.a. der Stadt, von Vereinen und Gewerkschaften im Bürgerpark weiter.

 

Noch bis 1919 existierte in Deutschland eine Gesellschaft, die 50 Prozent der Bevölkerung von der Mitbestimmung ausgeschlossen hatte, nämlich die Frauen. „Was heute selbstverständlich ist, traf die Gesellschaft kurz nach Ende des 1. Weltkriegs relativ unvorbereitet: das allgemeine, gleiche, direkte und geheime Verhältniswahlrecht“, erläutert Rehak-Nitsche. Der sechsköpfige Rat der Volksbeauftragten der provisorischen Reichsregierung „verordnete“ das neue Wahlrecht und führte das Frauenwahlrecht ein. Damit wurden Millionen Frauen erst zu mündigen Staatsbürgerinnen und erhielten eine Stimme. „Heute sitzen Frauen in den Parlamenten, sind Abgeordnete, Ministerinnen und Kanzlerin. Aber vieles ist auch noch nicht so, wie wir uns das wünschen. Denken wir nur an den „Equal Pay Day“, der uns jedes Jahr vor Augen führt, dass Frauen im Schnitt schlechter entlohnt werden, nicht nur weil sie oft weniger qualifizierte Berufe ausüben, sondern sie verdienen häufig bei gleicher Tätigkeit weniger als ihre männlichen Kollegen“, so Rehak-Nitsche weiter. „Und auch in Führungspositionen in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sind wir leider noch weit entfernt von einem ausgewogenen Geschlechterverhältnis. Doch wir können es uns nicht mehr leisten, das Potenzial der Hälfte der Bevölkerung zu ignorieren.“

 

Umso besorgniserregender ist es zu sehen, dass rückwärtsgewandte Politiker und Aktivisten, die vorgeben, Frauen zu schützen, kräftig daran arbeiten, die Errungenschaften unserer Demokratie wieder abzuschaffen, Frauen und Kindern ihr Selbstbestimmungsrecht zu nehmen und Andersdenkende einzuschüchtern. „Gerade wir Frauen sind aufgerufen, uns gegen angebliche Frauen- und Lebensschützer zu wehren und klarzumachen, dass wir von unseren Rechten und Freiheiten nicht zurücktreten und einen Rückfall in eine totalitäre, frauenunterdrückende Gesellschaft nicht zulassen.“ 1919 haben im Kreis Germersheim bis zu 92 Prozent der Frauen ihr Wahlrecht und ihre Stimme genutzt. „Solche Zahlen wünsche ich mir auch heute wieder, wir Frauen heute sollten uns an den Frauen damals ein Beispiel nehmen – die Kommunal- und Europawahlen im Mai sind die nächste Gelegenheit“, schließt Rehak-Nitsche.

 

In diesem Zusammenhang informiert die Landtagsabgeordnete über eine Veranstaltung in Mainz: „100 Jahre Fortschritt?“ Zwei außergewöhnliche Frauen und Ausnahme-Politikerinnen – Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Franziska Giffey, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend – sprechen bei Talk im Plenum darüber, was nach 100 Jahren Frauenwahlrecht erreicht ist, warum es mehr Frauen in Politik und Wirtschaft braucht und was es heute bedeutet, Feministin zu sein.*

 

*Veranstaltungshinweis: 23. Januar, 16 Uhr, Plenarsaal in der Steinhalle des Landesmuseums Rheinland-Pfalz in Mainz, Große Bleiche 49-51. Um Anmeldung wird gebeten.


Die Südpfalz profitiert mit einer Million Euro vom Schulbauprogramm

Wörth/Landau, 09.01.2019

Für den Umbau und die Erweiterung mehrerer Schulgebäude und Sporthallen sowie für Brandschutzmaßnahmen im Landkreis Germersheim und Südliche Weinstraße stellt das Land insgesamt eine weitere Millionen Euro zur Verfügung. „Besonders freuen wir uns, dass neue Schulen in das Programm aufgenommen worden sind: So profitieren jetzt nach bereits geförderten Schulen in Germersheim, Hatzenbühl, Rheinzabern, Rülzheim, Wörth, Herzxheim und Offenbach weitere Schulen in Germersheim, Kuhardt, Leimersheim, Ottersheim, Rheinzabern, Schwegenheim, Böbingen, Klingenmünster und St. Martin von der Förderung“, betonen die SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Katrin Rehak-Nitsche, Alexander Schweitzer und Wolfgang Schwarz. „Mit den Landesmitteln wird die örtliche Schullandschaft gestärkt. Die Lernbedingungen der Schülerinnen und Schüler sowie die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte werden verbessert. Das Land leistet damit einen wertvollen Beitrag, dass die Schulträger anstehende Bauvorhaben umsetzen können.“

 

Im aktuellen Schulbauprogramm werden landesweit 427 Projekte gefördert, wie Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig in Mainz mitteilte. Mit dem Geld werden Um- und Neubaumaßnahmen, Sanierungs- und Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. In Rheinland-Pfalz wurden insgesamt 90 Projekte neu in das Schulbauprogramm aufgenommen. Die Fördersumme ist gegenüber dem Vorjahr um 10 Millionen Euro angewachsen – auf eine Gesamtsumme von nunmehr über 60 Millionen Euro.

 

Die Landtagsabgeordneten betonen: „Guter Unterricht erfordert eine gute Lernumgebung und eine zuverlässige Infrastruktur. Es dient damit der bestmöglichen Förderung und Entwicklung unserer Kinder und Jugendlichen, wenn sich das Land an den Baumaßnahmen in den Kommunen beteiligt.“ Entscheidend für eine Landesförderung über das Schulbauprogramm ist der nachgewiesene dauerhafte Bedarf für ein Projekt.

 

Folgende Schulen werden 2018 neu gefördert:

 

Landkreis Germersheim

  • Realschule Plus Germersheim Weizsäcker (Umbau Schulgebäude)    545.000 €
  •  BBS Germersheim (Umbau Schulgebäude)                                                     50.000 €
  •  Grundschule Kuhardt (Brandschutzmaßnahmen)                                       50.000 €
  •  Grundschule Leimersheim (Brandschutzmaßnahmen)                             60.000 €
  • Grundschule Ottersheim (Umbau Schulgebäude/Sportanlage)              60.000 €
  • Grundschule Rheinzabern (Brandschutzmaßnahmen)                              55.000 € 
  • Grundschule Schwegenheim (Umbau Schulgebäude)                                50.000 €

Landkreis Südliche Weinstraße

  • Grundschule Böbingen (Erweiterung/Umbau Schulgebäude)                 70.000 € 
  • Grundschule Klingenmünster (Umbau Schulgebäude)                               10.000 € 
  • Grundschule St. Martin (Brandschutzmaßnahmen)                                    50.000 €

 

 

 

 

Weiterbildung ist ein wichtiger Grundstein für Teilhabe

Mainz, 12.12.2018

Hier (oder bei Klick auf das Bild) finden Sie das Video meiner ersten Rede im Landtag Rheinland-Pfalz. Ich spreche im Rahmen der Haushaltsdebatte 2018 für den Doppelhaushalt 2019/2010 zum Einzelplan 15 - Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur. Mein Thema ist Weiterbildung: "Das ist gut für die Menschen in Rheinland-Pfalz. Das macht den Menschen Mut für die Zukunft."


Durchgehende Betreuung trifft den Bedarf der Eltern

Landau/Wörth, 22.11.2018

„Wir sind sehr überrascht über die offensichtliche Unkenntnis bezüglich der genauen Details des Kita-Gesetzesentwurfs.“ so die Landtagsabgeordneten Dr. Katrin Rehak-Nitsche und Wolfgang Schwarz über Peter Lerch, Kreisjugendamtsleiter im Kreis SüW, im Interview mit der Rheinpfalz am 21.11.2018. Das Land bereitet eine Novellierung des in die Tage gekommenen Kita-Gesetzes vor. Derzeit laufen die Diskussionen zur Überarbeitung des ersten Entwurfs.

 

Die künftige Finanzierung der Kitas wird sich laut Entwurf aus einem Sockelbetrag zusammensetzen, der abhängig sein soll von Platzzahl und Betreuungszeit. Hinzu kommen zusätzlich anrechenbare Zeiten für die Leitung der Einrichtung und Zeit für die Praxisanleitung von Auszubildenden. Beides war bislang nicht anrechenbar. Zusätzlich erhalten die Kitas künftig Mittel aus einem sogenannten Sozialraumbudget und – ebenfalls zusätzlich – einem Entwicklungsbudget. Insgesamt landen 62 Millionen Euro mehr im System, pro Jahr. „Dem Leiter des Kreisjugendamts müssen diese Details klar und bekannt sein, denn es findet ein reger Austausch dazu statt und sie stehen genau so im öffentlich zugänglichen Gesetzentwurf.“ Dieser befindet sich momentan in Diskussion und muss noch im Plenum diskutiert werden.

 

„Es freut uns, dass Herr Lerch dem Land bescheinigt, auf dem richtigen Weg zu sein“, erklären Rehak-Nitsche und Schwarz weiter. Denn hier würde in der Tat einem Bedarf entsprochen, den Eltern seit geraumer Zeit anmelden. Wenn also mehr Familien das neu geschaffene Angebot annähmen, so wäre der Bedarf tatsächlich bereits da – nur wäre ihm bislang nicht entsprochen worden. Die Abgeordneten dazu: „Die Zuständigkeit für die Planung des Bedarfs ist klar geregelt: Hierfür ist das Kreisjugendamt in Abstimmung mit den Einrichtungen zuständig, das müsste dem Leiter desselben klar sein.“ Geplant ist, dass das Land den Einrichtungen dabei so unter die Arme greifen wird, dass sich keine Einrichtung verschlechtert.

 

Eltern übrigens begrüßen den Entwurf der Kita-Novelle ausdrücklich, denn der Anspruch auf durchgehende Betreuung und das gestärkte Mitspracherecht für Eltern unterstützen die Familien dabei, Berufstätigkeit und Kinder besser miteinander vereinbaren zu können. Dies entspricht der Lebensrealität von Familien heutzutage und ist damit dringend überfällig. „Man kann den Eindruck gewinnen, dass Herr Lerch im Interview seine Rollen verwechselt und im Wahlkampfmodus argumentiert.“ bemerken Rehak-Nitsche und Schwarz abschließend. Er ist CDU-Fraktionsvorsitzender in Landau.


Katrin Rehak-Nitsche, Frau Montag und Pit mit seiner Kuschelraupe
Katrin Rehak-Nitsche, Frau Montag und Pit mit seiner Kuschelraupe

 Ein Tag im Zeichen des Buches: Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche besuchte am 16. November die Grundschule Dorschberg in Wörth

Wörth, 16.11.2018

Der dritte Freitag im November steht seit 2004 im Zeichen des Buches. Jedes Jahr findet zu dieser Zeit der Bundesweite Vorlesetag statt, eine gemeinsame Initiative von DIE ZEIT, Stiftung Lesen und Deutsche Bahn Stiftung. Die Landtagsabgeordnete Frau Dr. Rehak-Nitsche las in der Grundschule Dorschberg in Wörth für drei erste Klassen vor und kam darüber mit den Kindern ins Gespräch. Anschließend wurde die neue Schulbibliothek eröffnet. Der Aktionstag macht auf die Bedeutung des Vorlesens aufmerksam und hat zum Ziel, Kinder für das Lesen und Vorlesen zu begeistern.

 

Neugierig und interessiert verfolgten die Kinder die Lesung des Buchs mit dem Titel „Der kleine Pit und die Kuschelraupe“, das von der Freundschaft zwischen Tieren handelt und davon, dass man sich vom Äußeren und von Vorurteilen nicht täuschen lassen soll. „Lesen regt die Phantasie an, entführt in andere Länder, zeigt andere Perspektiven und weckt die Neugier der Kinder“, betont Rehak-Nitsche. „Geschichten erzeugen so Verständnis und stellen Gemeinsamkeit her. Sie sind somit wertvoller Begleiter der Kinder in ein selbstbestimmtes und erfülltes Leben.“ Das gemeinsame Lesen von Büchern ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Schulunterrichts und fördert die Lesefähigkeit von Kindern.

 

Einen besseren Zugang zu Büchern ermöglicht künftig die schulbibliothekarische Ausleihe der Stadtbücherei Wörth. Diese wurde heute mit einer Ansprache des Bürgermeisters, einem Grußwort eines Landesbibliotheksvertreters und mit zahlreichen kulturellen Beiträgen der Kinder selbst eröffnet. Rehak-Nitsche lobt das Engagement der Kinder und freut sich über die große Unterstützung von Stadtbücherei, Schule und Stadt: „Mit der neuen Außenstelle direkt in der Grundschule ist das wichtige und bereichernde Medium Buch in seiner ganzen Buntheit und Vielfalt für die Kinder nun noch besser erreichbar.“


Schulbesuchstag 2018: Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche besucht um den 9. November Geschwister-Scholl Schule in Germersheim und BBS in Wörth

Germersheim/Wörth, 15.11.2018

„Freiheit und Demokratie sind nicht selbstverständlich, wir müssen wieder dafür streiten“, unter diesem Motto fasst SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche ihre Schulbesuche an der Geschwister-Scholl-Schule in Germersheim und der BBS Wörth zusammen. Für die in Ostberlin geborene Wahl-Wörtherin war es die erste Teilnahme am Schulbesuchstag. Diese Aktion ist bundesweit einmalig und wird vom rheinland-pfälzischen Landtag durchgeführt. Landesweit nahmen in diesem Jahr 118 weiterführende Schulen aller Schularten das Angebot an, anlässlich des 9. Novembers mit „ihren Landespolitikerinnen und Landespolitikern“ ins Gespräch zu kommen.

 

Rehak-Nitsche berichtet: „Bei meinem Besuch der Geschwister-Scholl-Schule in Germersheim brannte den Schülerinnen und Schülern insbesondere die aktuelle politische und gesellschaftliche Situation unter den Nägeln: die Beziehungen der europäischen Länder untereinander, der zunehmende Populismus von rechts oder auch der Dieselskandal. Beim heutigen Termin in der BBS Wörth habe ich mit den Jugendlichen intensiv über soziale Gerechtigkeit in unserer Gesellschaft und die Zukunft der Arbeit diskutiert. Es hat mich sehr gefreut zu sehen, wie reflektiert die jungen Menschen sich Gedanken zu den gesellschaftlichen Folgen des technologischen Wandel machen.“

 

Das historische Datum 9. November erinnert an die glücklichen und die tragischen Momente der deutschen Geschichte: die Ausrufung der ersten deutschen Republik 1918 durch Philipp Scheidemann, der Fall der Berliner Mauer 1989 und – leider aktueller und erinnerungswürdiger denn je – die schreckliche Reichskristallnacht der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Das Datum und die Gespräche sollen dafür sensibilisieren, dass unser Leben ohne Denunziation, ohne Angst vor Willkür und ohne Gewalt eben nicht selbstverständlich sind. Der historische Rahmen lädt dazu ein, über aktuelle Herausforderungen für unsere gegenwärtige demokratische Gesellschaft zu diskutieren und sich entschieden gegen rechtsextreme und fremdenfeindliche Tendenzen zu wenden.

 

In diesem Jahr haben rund 9.000 Schülerinnen und Schüler an den Gesprächen mit „ihren Abgeordneten“ teilgenommen. Die jungen Menschen gewinnen dabei einen Eindruck davon, welche Positionen rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete zu den unterschiedlichsten Themen vertreten, wie sie denken, arbeiten und wie sie als Menschen ticken. Ziel ist es unter anderem, Jugendliche für Politik zu interessieren und ihr Bewusstsein für die Demokratie zu schärfen.


Dr. Katrin Rehak-Nitsche führt Gespräche mit Germersheimer Klinikleitung und Hebammen

Wörth, 19.10.2018

Mit großer Besorgnis hat die Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche im September die Kündigung des gesamten Hebammenpersonals der Asklepios Südpfalzklinik am Standort Germersheim zum 31. Dezember 2018 aufgenommen. „Das Verbundkrankenhaus hat einen Versorgungsauftrag in der Geburtshilfe und muss diesem eigenverantwortlich nachkommen.“, so die Landtagsabgeordnete. Rehak-Nitsche hat daher zu einem gemeinsamen Gespräch zwischen der Klinikleitung, Abgeordneten und Vertretern des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums eingeladen und ein separates Gespräch mit den involvierten Hebammen geführt.

 

Das Gespräch von Rehak-Nitsche mit der Klinikleitung hat gestern unter Beteiligung eines Vertreters des rheinland-pfälzischen Gesundheitsministeriums stattgefunden und gezeigt, dass die Klinik daran arbeitet, die Versorgung in der Geburtshilfe am Standort Germersheim aufrecht zu erhalten. „Die Bedeutung für den Kreis und das besondere Profil der Geburtshilfe in Germersheim machen sie zu einem wichtigen Baustein der regionalen Gesundheitsversorgung.“ betont Rehak-Nitsche. „Das Land unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten die Klinik bei ihren Bemühungen. Die Verantwortung für den Erhalt und die Erfüllung des Versorgungsauftrags liegt jedoch klar bei der Klinik.“

 

Die Hebammen wollen einen Neuanfang wagen und im Januar 2019 ein Hebammenzentrum in Germersheim eröffnen. Dabei trägt sie die Philosophie, die Geburt auf besondere Weise zu schützen und Schwangerschaft, Geburt und frühe Elternschaft ganzheitlich zu betrachten. „Die Hebammen haben eine klare Entscheidung getroffen.“, so Rehak-Nitsche, dies sei zu respektieren. „Sie machen ihren Job sehr gerne und möchten irgendwann auch wieder Geburten durchführen.“ Dazu führen die Hebammen derzeit zahlreiche Gespräche. Ihr Traum ist entweder ein Geburtshaus oder ein Hebammen-geleiteter Kreißsaal. „Die Klinik muss deshalb nun alle Kraft darauf verwenden, ein neues Team aufzubauen.“, schließt die Abgeordnete aus ihren Gesprächen mit beiden Seiten und bleibt mit allen Beteiligten im Austausch.


Steuerentlastung für Vereine rückt näher – Bundesrat stimmt für Initiative des Landes

Wörth, 26.09.2018

„Eine Steuerentlastung für die Vereine im Kreis Germersheim rückt näher“, sagt die Abgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche anlässlich eines Beschlusses des Bundesrats. „In der Länderkammer ist an diesem Freitag ein Antrag verabschiedet worden mit dem Ziel, dass Vereine weniger Steuern abführen müssen. Der Beschluss ist auch auf Initiative von Rheinland-Pfalz getroffen worden. Nun ist der Bundestag am Zug. Die Bundestagsabgeordneten sollten die Steuerentlastung rasch absegnen.“

 

Die Abgeordnete stellt heraus: „Ohne die Vereine und das Vereinsleben wäre Rheinland-Pfalz viel ärmer: Vereine sorgen für gesellschaftlichen Zusammenhalt, prägen das Freizeitleben, schaffen Vielfalt und Heimat. In rheinland-pfälzischen Vereinen engagieren sich rund 1,7 Millionen Männer und Frauen ehrenamtlich. Viele wirken in den Bereichen Sport, Kultur, Brauchtum, Bildung und kirchliches Leben. Insgesamt ist fast jede zweite Rheinland-Pfälzerin oder jeder zweite Rheinland-Pfälzer engagiert – Rheinland-Pfalz ist bei der Ehrenamtsquote bundesweit spitze. Ich möchte den Frauen und Männer, die in meinem Wahlkreis Germersheim aktiv sind, ein großes Dankeschön und Lob aussprechen.“

 

Die Ampel-Koalition in Mainz hatte Ende Mai beschlossen, mit anderen Bundesländern eine Initiative in den Bundesrat einzubringen. Das Ziel ist, die steuerliche Freigrenze für Einnahmen aus wirtschaftlichen Tätigkeiten von gemeinnützigen Vereinen von 35.000 Euro auf 45.000 Euro anzuheben. Aufgrund dieser Freigrenze zahlen Vereine, die eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe erfüllen, für Einnahmen aus wirtschaftlichen Tätigkeiten keine Körperschaft- und Gewerbesteuern, wenn die Einnahmen diese Grenze nicht überschreiten. Da der Betrag mittlerweile seit zehn Jahren nicht verändert worden ist, soll nun eine Anhebung erfolgen.


Die Südpfalz profitiert vom Landesstraßenbauprogramm

Südpfalz, 20.09.2018

Die Landkreise Südliche Weinstraße, Germersheim und die kreisfreie Stadt Landau werden vom Landesstraßenbau 2019/2020 profitieren. Wie die südpfälzischen SPD-Landtagsabgeordneten Alexander Schweitzer, Wolfgang Schwarz und Dr. Katrin Rehak-Nitsche mitteilen, sollen 30 Projekte in der Südpfalz gefördert werden. Insgesamt ist dafür eine Summe in Höhe von 11,68 Millionen Euro vorgesehen. Es haben folgende Projekte Eingang in das geplante Bauprogramm der Landesregierung gefunden:

 

Landkreis Südliche Weinstraße

  • L490 Radweg Vorweidenthal bis Erlenbach
  • L493/L543 Kreisverkehrsplatz Herxheim
  • L493 Fahrstreifen bei Rohrbach zur A065
  • L506 Fahrstreifen bei Rhodt und Ortsdurchfahrt Rhodt
  • L508 Fahrstreifen bei L509 Eschbach, Ortsdurchfahrt Eschbach und Fahrstreifen bei Eschbach in Fahrtrichtung Frankweiler
  • L508 Ortsdurchfahrt Birkweiler zwischen Anschlussstelle B010 und L51, Ortsdurchfahrt Siebeldingen
  • L511 Queichbrücke Siebeldingen
  • L512 Ortsdurchfahrt Edenkoben
  • L516 Ortsdurchfahrt Edesheim und Fahrstreifen bei Edesheim aus Fahrtrichtung Landau und Edesheim – B010
  • L516 Triefenbachbrücke in Edenkoben
  • L540/B271 Kreisverkehrsplatz Hochstadt
  • L540 Radweg Hochstadt – Zeiskam
  • L542 Ortsdurchfahrt Erlenbach und Fahrtstreifen Erlenbach – A065
  • L542 Ortsdurchfahrt Offenbach
  • L542 Fahrtstreifen Impflingen - Rohrbach

Landkreis Germersheim

  • L509 Ortsdurchfahrt Bellheim
  • L530 Freisbach – Gommersheim
  • L537 Gewerbegebiet Schwegenheim einschließlich Kreisverkehrsplatz
  • L537 Fahrbahn im Kreisverkehrsplatz Schwegenheim TÜV
  • L537 Radweg Schwegenheim – Harthausen
  • L540/K10 Vorfahrtsänderung bei Jockgrim
  • L540 Fahrstreifen Hochstadt – Bellheim
  • L542 Erlenbachbrücke, Anschlussstelle Kandel Nord
  • L549 Fahrstreifen Neupotz-Leimersheim und Ortsdurchfahrt Leimersheim
  • L522 Fahrstreifen bei Hördt
  • L509 Ortsumgehung Bellheim

Stadt Landau

  • L509/A065 Umbau der Anschlussstraße Landau Mitte, westlicher Knotenpunkt
  • L509 Unterhaltungsmaßnahme Zweibrücker Straße
  • L510 Unterhaltungsmaßnahme Ortsdurchfahrt Arzheim, Vollausbau der Ortsdurchfahrt
  • L511 Unterhaltungsmaßnahme 2 Queichbrücken Landau – Godramstein

 Die SPD-Abgeordneten Schweitzer, Schwarz und Dr. Rehak-Nitsche betonen, dass der Entwurf der Landesregierung für den Doppelhaushalt 2019/2020 erneut eine Erhöhung der Mittel für den Landesstraßenbau vorsieht. So sollen die Investitionen im Jahr 2019 auf 124 Millionen Euro und im Jahr 2020 auf 126 Millionen Euro steigen. Mit dem Landesstraßenbauprogramm werden Landesstraßen in Stand gehalten und ausgebaut. Zudem werden Kreisel und Brückenbauten gefördert. Das Straßenbaupaket 2019/2020 soll insgesamt mehr als 420 Vorhaben umfassen, darunter auch fünf Straßenneubauprojekte sowie Radwege.

 

Die SPD-geführte Landesregierung wird 2019 erstmals keine neuen Schulden machen. Gleichzeitig bringt die SPD-geführte Landesregierung umfangreiche Investitionen auf die Straße, so die südpfälzischen Abgeordneten. Das Prinzip ‚Erhalt vor Neubau‘ gelte weiterhin. Angesichts eines Landesstraßennetzes von über 7000 Kilometern Länge bleibe die wichtigste Aufgabe, das bestehende Straßennetz zu erhalten.


Landlust oder Landfrust? - Abgeordnete auf Achse

Wörth/Kreis Germersheim, 03.09.2018

In der vergangenen Woche tourte die SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche durch ihren Wahlkreis, um sich vorzustellen und unter dem Motto „Meine Heimat – Unsere Zukunft“ mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Am vergangenen Freitag fand am Abend die Abschlussveranstaltung „Zusammen. Gut? Leben“am Alten Rathaus in Wörth statt. Rehak-Nitsche: „Ich bin sehr zufrieden mit dem Verlauf der Woche. Die Gespräche und Diskussionen in den verschiedenen Orten des Kreises waren intensiv und die schöne Botschaft ist: die Menschen haben viele konstruktive Verbesserungsvorschläge und sie leben im Großen und Ganzen sehr gut und sehr gerne in unserer Region.“

 

Laut Rehak-Nitsche sind die meisten Anliegen sehr konkret und betreffen beispielsweise die oft belastende Verkehrsführung, die übervollen Schulbusse und den fehlenden Hausarzt. Auch der Umgang mit Flüchtlingen und Asylbewerbern wurde häufig thematisiert, allerdings als grundsätzliche Sorge. Auf Nachfragen, was konkret Probleme bereite, kamen dann die konkreten Anliegen Verkehr, Schule, Arzt, also Dinge, die mit der Thematik an sich nicht in Zusammenhang stehen. Insgesamt, so die Statements, liefe alles sehr gut und auch mit der Landesregierung sei man sehr zufrieden. Die Zusammenfassung der Gesprächsergebnisse von den Haustür-besuchen und Ständen der Tour durch die 21 Gemeinden wird nun vorbereitet und für die weitere Arbeit der Landtagsabgeordneten in Mainz sowie im Wahlkreis aufbereitet. Konkreten Anliegen geht Rehak-Nitsche bereits nach.

 

Bei der Open-Air-Abschlussveranstaltung in Wörth (s. Foto) ging es am letzten Freitag dann speziell um die Themen moderne Kinderbetreuung (Stichwort KiTa-Novelle), solidarische Landwirtschaft und ehrenamtliche Bürgerbusse im Kreis. Katrin Rehak-Nitsche hatte die Bildungspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion in Mainz, Bettina Brück, Vertreter des Bürgervereins Lingenfeld sowie einen Vertreter der Initiative Solidarische Landwirtschaft e.V. aus Weingarten als Gäste gewinnen können. Diese stellten jeweils kurz ihre Initiativen vor und standen im Anschluss an Stehtischen für Gespräche, Nachfragen und lockeren Austausch zur Verfügung. Dieses Angebot wurde intensiv von den anwesenden Gästen genutzt. Bei Wein und Salzgebäck, Saxophon und Gesang zur musikalischen Untermalung durch Siegbert Merkle klang der Spätsommerabend nach langen und intensiven Diskussionen gesellig aus.


Die ersten 100 Tage im Parlament

Wörth, 17.08.2018

Am 1. Mai 2018 rückte Dr. Katrin Rehak-Nitsche als Nachfolgerin von Barbara Schleicher-Rothmund in den Landtag von Rheinland-Pfalz nach. Die promovierte Geowissenschaftlerin ist eine Quereinsteigerin und war zuvor in Wissenschaftseinrichtungen tätig. Erste politische Erfahrungen brachte sie aus kommunalen, wissenschaftspolitischen und sozialdemokratischen Gremien mit. Nach 100 Tagen im Landtag von Rheinland-Pfalz zieht Dr. Rehak-Nitsche eine erste Bilanz: „Die ersten Wochen waren geprägt vom Aufbau des Büros, der Einarbeitung der Mitarbeiter und der Vernetzung in Mainz.“ sagt die Abgeordnete.

 

Ihr Wahlkreisbüro hat Katrin Rehak-Nitsche in Wörth aufgebaut. Dort lebt sie auch mit ihrer Familie und pendelt nach Mainz ins Parlament. Jeder Tag sei anders, betont die Abgeordnete, das mache die Ausfüllung des Mandats anspruchsvoll und interessant zugleich. Besonders schätzt die Abgeordnete die Mischung aus Arbeit vor Ort bei den Bürgerinnen und Bürgern und der parlamentarischen Tätigkeit in Mainz. Im Wahlkreis hat sie bereits alle Stadt- und Verbandsbürgermeister besucht. „Der Austausch mit den kommunalen Spitzen ist mir sehr wichtig. Ich bin überzeugt davon, dass das gemeinsame Ziel – über Parteigrenzen hinweg – darin besteht, für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger bestmögliche Lebens- und Entfaltungsmöglichkeiten zu schaffen. Ich will im Gespräch sein – nicht das Gespräch sein. Eher eine Abgeordnete der leisen Töne als Lautsprecher zu beliebigen Themen.“ so die Abgeordnete. „Mein Leitsatz lautet: Jeder Mensch hat es verdient, seinen Platz im Leben zu finden. Dabei will ich unterstützen.“ Als weiterbildungspolitische Sprecherin ihrer Fraktion ist sie unter anderem für Orte des lebenslangen Lernens zuständig, die Volkshochschulen. Momentan begleitet sie die Haushaltsverhandlungen für den nächsten Doppelhaushalt 2019/2020. Die gute Umsetzung der Digitalisierungsstrategie des Landes liegt ihr dabei besonders am Herzen. Dafür ist es wichtig, die Finanzmittel für Digitales Lernen in der Weiterbildung auszuweiten.

 

Die Sommerpause im Parlament in Mainz hat Katrin Rehak-Nitsche auch dafür genutzt, sich als Mitglied des Ausschusses für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in die Besonderheiten des rheinland-pfälzischen Hochschulsystems einzuarbeiten. Die Landesregierung plant derzeit ein Hochschulzukunftsprogramm und hat dafür eine Expertenkommission ins Leben gerufen, deren Ergebnisse seit einigen Wochen vorliegen. „Das Wissenschaftssystem in Rheinland-Pfalz ist wirklich bemerkenswert: sehr vielfältig, sehr regional orientiert mit starken Verbindungen zwischen Hochschulen, Unternehmen, Kommunen und Schulen. Auch in Germersheim kann man das gut sehen.“ betont Dr. Rehak-Nitsche. „Ich halte es für immens wichtig, dass die Hochschulen mitten in der Gesellschaft stehen und an die Bürgerschaft rückgekoppelt sind. Wissen muss für alle da sein – und dem Gemeinwohl verpflichtet sein.“

 

Neben den Landesthemen gibt es vor der Haustür einiges zu tun. Die Sperrung der Rheinbrücke beschäftigt die Abgeordnete neben vielem anderen ebenso wie die Ferienbetreuung im Kreis, der kommunale Finanzausgleich und die Zukunft der pädagogischen Angebote der Landesforsten für die Schulen. Zur Arbeit einer Abgeordneten gehört natürlich auch die persönliche Begegnung. Und so hat Katrin Rehak-Nitsche schon fast alle Ortsgemeinden für Veranstaltungen oder Treffen mindestens einmal besucht. Ende August wird sie sich im Rahmen einer Tour in allen Ortsgemeinden ihres Wahlkreises vorstellen. Wer sie dort nicht trifft, kann jederzeit einen Termin mit ihr vereinbaren - oder sie am 31. August 2018 bei der Abschlussveranstaltung der Wahlkreistour „Zusammen. Gut? Leben“ in Wörth kennenlernen.


Engagement bewegt Jugendliche

Wörth, 20.07.2018

Dr. Katrin Rehak-Nitsche lädt junge Menschen dazu ein, eigene Projekte umzusetzen und sich dafür um eine Förderung im Jugend-Engagement-Wettbewerb Rheinland-Pfalz zu bewerben. Jugendliche, Teams, Schulklassen oder Vereine können mit 500 Euro Förderung pro Projekt ihre eigenen Ideen umsetzen und vor Ort selbst aktiv werden. Der Wettbewerb „Sich einmischen – was bewegen“ ist nun zum fünften Mal ausgeschrieben und eine gemeinsame Initiative der Staatskanzlei und der Bertelsmann Stiftung. Mitmachen können Jugendliche bis zum Alter von 25 Jahren – entweder allein oder in Teams. Das Projekt muss von den Jugendlichen selbst geleitet und innerhalb eines Jahres umgesetzt werden. Die förderfähigen Themen entspringen dem Jugendmanifest „liken, teilen, was bewegen“. Dazu zählen Themen wie Vielfalt, Toleranz und Respekt, Umwelt und Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit, Partizipation und gesellschaftliche Teilhabe, Mobilität und Verkehr, Gesundheit sowie Computer, Internet und Handy und Leben in der Schule. Mehr Informationen finden sich unter www.jugendforum.rlp.de. Bewerbungen sind bis zum 31.10.2018 möglich. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger erfolgt durch eine Jury, die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer berufen wird und zu zwei Dritteln aus Jugendlichen selbst besteht. Die Preisverleihung wird dann am 22. Februar 2019 in der Staatskanzlei stattfinden.


Bildung fängt bei den ganz Kleinen an

Wörth, 10.07.2018

Dr. Katrin Rehak-Nitsche lädt lokale Bündnisse und Kitas im Kreis Germersheim ein, sich um den Deutschen Kita-Preis zu bewerben. „Qualität ist kein Zufall, sondern die Arbeit vieler Engagierter und sollte belohnt werden.“ sagt die Landtagsabgeordnete und verweist auf die aktuelle Ausschreibung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung. Kindorientierung, Partizipation, Sozialraumorientierung und das Lernen der Organisation stehen als Auswahlkriterien im Mittelpunkt. „Gute und frühe kindliche Bildung ist der Grundstein für ein erfülltes Leben. Kindertageseinrichtungen  spielen in diesem Zusammenhang eine immer größere Rolle. Das qualitätsgerichtete Engagement der Kitas für die ganz Kleinen ist daher von unschätzbarem Wert und ein Preis bietet die Chance, selbst mitzumachen oder von guten Ideen zu lernen.“ so Rehak-Nitsche.

 

Bewerben können sich alle Kitas und lokale Bündnisse für frühkindliche Bildung noch bis zum 31. August. Weitere Informationen und Unterlagen finden sich unter www.deutscher-kita-preis.de/bewerbung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Den Preisträgern winken 25.000 bzw. 10.000 Euro zur Unterstützung der Kitas vor Ort.


Steuerfreigrenze für Vereine soll angehoben werden – Ampel-Koalition startet Initiative

Mainz, 30.05.2018

„Die Vereine im Landkreis Germersheim können sich auf eine steuerliche Entlastung freuen: Ministerpräsidentin Malu Dreyer wird im Bundesrat eine Gesetzesinitiative einbringen, die eine Anhebung der Steuerfreigrenze von 35.000 auf 45.000 Euro vorsieht“, freut sich die Abgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche. „Unsere Vereine sind wichtige Zentren des Engagements, des Austausches und des Zusammenseins. Sie prägen unsere Gemeinschaft und sorgen für gesellschaftlichen Zusammenhalt - sie bieten einen Platz für jeden und so stellen sie für viele Heimat dar. Es ist daher genau richtig, wenn die gemeinnützigen Vereine künftig steuerlich entlastet werden sollen.“

 

Die von Ministerpräsidentin Malu Dreyer angeführte Ampel-Koalition in Mainz hat am Dienstag, den 29. Mai 2018, beschlossen, gemeinsam mit dem Land Bremen eine Initiative in den Bundesrat einzubringen. Danach soll die steuerliche Freigrenze für Einnahmen aus wirtschaftlichen Tätigkeiten von gemeinnützigen Vereinen angehoben werden. Der Hintergrund ist: Aufgrund ihrer wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe zahlen Vereine für Einnahmen aus wirtschaftlichen Tätigkeiten keine Körperschaft- und Gewerbesteuern, wenn die Einnahmen nicht über 35.000 Euro im Jahr liegen. Diese Grenze ist seit zehn Jahren nicht verändert worden. Rheinland-Pfalz ergreift nun mit Bremen die Initiative und möchte die Grenze auf 45.000 Euro anheben lassen.

 

Die Abgeordnete Rehak-Nitsche betont: „Das Vereinsleben im Kreis Germersheim ist vielfältig und erfüllt wichtige Funktionen. Die vielen Vereine etwa in den Bereichen Sport, Kultur, Bildung und kirchliches Leben sind nicht wegzudenken. Tatsächlich ist Rheinland-Pfalz DAS Land des Ehrenamts: Rund 1,7 Millionen Frauen und Männer sind ehrenamtlich tätig - damit hat das Land mit 48,3 Prozent inzwischen die höchste Engagementquote im Ländervergleich. Es ist daher ein richtiger Schritt, wenn die Vereine künftig weniger Steuern zahlen müssen und dieses eingesparte Geld für ihr Vereinsleben und so wichtige Aufgaben wie die Jugendarbeit verwenden können.“


Hördt wirbt erfolgreich Landesmittel ein

Wörth, 24.05.2018

Viele Bürgerinnen und Bürger engagieren sich aktiv für eine liebens- und lebenswerte Zukunft ihrer Gemeinde. Das Dorferneuerungsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz stellt für dieses Engagement umfangreiche Mittel zur Verfügung. Ausgewählte Schwerpunkt-Gemeinden erhalten so die Möglichkeit, gemeinsam Lösungen für die Zukunft ihrer Orte, zum Beispiel für die Nutzung von Gebäuden und die Anreicherung des öffentlichen Lebens umzusetzen. Die Landtagsabgeordnete Dr. Katrin Rehak-Nitsche informiert darüber, dass nun auch die Ortsgemeinde Hördt in den nächsten Jahren in den Genuss beträchtlicher finanzieller Unterstützung durch das Innenministerium unter Minister Lewentz, SPD, kommen wird. Mit gut 460.000 Euro werden Sanierung, Erweiterung und Umbau des Bürgerzentrums Altes Forsthaus gefördert. „Bürgerschaftliches Engagement und gute Planung sind für die Zukunft unserer Kommunen immens wichtig und werden durch die stattlichen Zuwendungen des Landes belohnt“, freut sich Rehak-Nitsche. Der Bescheid des Landes wird der Gemeinde morgen persönlich durch das Ministerium übergeben.