Persönliches

Ich bin Wahl-Pälzerin und lebe mit meiner Familie in Wörth am Rhein. 

Motivation

Friedliches, zufriedenes Zusammenleben und Teilhabe treiben mich als Herzensanliegen seit geraumer Zeit um. Ich vertrete die Ansicht, dass wir nur dann in eine gute Zukunft schauen können, wenn jede:r einen guten Platz in der Gemeinschaft findet und sich einbringen kann. Die Schlüssel zu Teilhabe sind meiner Ansicht nach Bildung und Wissen. Und da es keinem Menschen möglich ist - manche sind qua Geburt besser gestellt als andere, aber ganz kann es niemand -, in der Erstausbildung alles zu lernen, was sie oder er im Leben braucht, ist lebenslanges Lernen, lebenslanges Neugierig sein, ein Muss. Dafür braucht es einfache und gerechte Zugänge - man könnte auch sagen Bildungsgerechtigkeit -, passende und attraktive Angebote und viel viel Engagement.

 

Ich bin Vorsitzende des Wissenschaftsforums RLP sowie wissenschafts- und weiterbildungspolitische Sprecherin meiner Fraktion im Landtag und mein Motto lautet „Jeder Mensch hat es verdient, einen guten Platz im Leben zu finden.“ Das umreißt meine Vision: Ich glaube, dass wir alle zukünftig noch dringenderen Bedarf haben werden, lebenslang zu lernen, und zwar auf ganz unterschiedlichen Gebieten. Man kann das groß zeichnen: Klimawandel, Migration, Digitalisierung. Ich meine, das kann und muss man ganz konkret lokal verankern: Wie wird künftig das Wetter im Sommer und Winter aussehen und was heißt das für unsere Versorgung mit Trinkwasser und meinen Garten? Kann ich durch Telemedizin mit einer chronischen Krankheit besser leben und wenn ja, wie? Welche Werte vertreten Menschen mit unterschiedlicher Geschichte und Herkunft und was heißt das im Alltag? Wie schütze ich meine Kinder und meine Privatsphäre im Netz? Wie kann ich lernen?

 

Mein Wunsch ist, dass es für all die vielen Fragen in jeder Gemeinde Orte gibt, an den die Menschen ganz analog gehen können, um dort nach Antworten zu suchen und der entsprechend - auch digital - ausgestattet ist. Bibliotheken, Volkshochschulen, Co-Working-Möglichkeiten zum spontanen und gemeinsamen Arbeiten, Stadtgarten, Fab Labs zum Basteln, Repariercafés, all das gehört für mich dazu. Diese Wissenshäuser für Jung und Alt würden dann zum sozialen Treffpunkt werden, an dem ein Schulkind seine Hausaufgaben macht, ein Hausmann im interkulturelle Kochen nach Anregungen für das nächste Festessen sucht, eine Hobbygärtnerin Kräuter für alle anbaut, Jugendliche im 3D-Drucker ein Ersatzteil für den Rollator einer alten Dame bauen und diese sich nebenbei zum Kaffeekränzchen trifft. Ich weiß, das klingt nach Utopie, aber keine Utopie ist auch keine Lösung. 

Lebensweg (Langversion)

Berufserfahrung

 

seit 2018 mit Wiederwahl in 2021 und 2026

Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz, Mainz

2018-2021

Bereichsleiterin "Wissenschaft" in Teilzeit, Robert Bosch Stiftung, Stuttgart 

2016-2018

Bereichsleiterin "Wissenschaft", Robert Bosch Stiftung, Stuttgart

2014-2016

Gruppenleiterin "Forschung und Gesellschaft", Robert Bosch Stiftung, Stuttgart

2012-2014

Leiterin "Forschungspolitik", Helmholtz-Gemeinschaft, Berlin

2010-2012

Persönliche Referentin des Geschäftsführers, Helmholtz-Gemeinschaft, Berlin

2009

Koordinatorin der Akademie für Führungskräfte, Helmholtz-Gemeinschaft, Berlin

2008  

Postdoc am Institut für Geowissenschaften, Universität Potsdam

2006-2007

mehrmonatige Aufenthalte als Gastwissenschaftlerin, Stanford University, Universität Edinburgh und Universität Bern

2003-2004

Hilfswissenschaftlerin, Department für Geodynamik, Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ (GFZ Potsdam)

1999-2008   

Protokollassistentin im Deutschen Bundestag und Bundesrat, Berlin

1997-1998    

Kurationsassistentin, Mineraliensammlung, Institut für Mineralogie, Museum für Naturkunde, Berlin, im Rahmen eines Freiwilligen Ökologischen Jahres

 

Ausbildung

 

2010-2011

Berufsbegleitende Ausbildung in General Management, Malik Management Zentrum St. Gallen

2005-2008

Promotion in Geologie, Institut für Geowissenschaften, Universität Potsdam/GFZ Potsdam, Thema der Dissertation:

“Pliocene-Pleistocene landscape evolution in south-central Chile: Interactions between tectonic, geomorphic, and climatic

processes”

1998-2004

Magisterstudium der Geographie (Hauptfach), Betriebswirtschaftslehre (Nebenfach) und Ägyptologie (Nebenfach), Humboldt-

Universität zu Berlin, Thema der Abschlussarbeit: „Morphometrische Analyse eines aktiven Kontinentalrandes – Cordillera de

Nahuelbuta (Chile)” angefertigt am Department Geodynamik, GFZ Potsdam

 

Politische und gesellschaftliche Funktionen

 

2026

 Wiederwahl in den Landtag von Rheinland-Pfalz in seiner 19. Legislaturperiode

seit 2025

Mitglied im Vorstand der SPD-Frauen Südpfalz

seit 2024

Mitglied im Landesvorstand der SPD-Frauen Rheinland-Pfalz

seit 2024

Mitglied des Kreistags des Kreises Germersheim

Vizepräsidentin des Verbands der Obst- und Gartenbauvereine Saarland/Rheinland-Pfalz e. V.

seit 2023

Vorsitzende des Landesverbands Rheinland-Pfalz im Deutschen Bibliotheksverband e. V.

2021

Wiederwahl in den Landtag von Rheinland-Pfalz in seiner 18. Legislaturperiode

2018

Antritt des Mandats als Mitglied des Landtags Rheinland-Pfalz als Nachfolgerin von Barbara Schleicher-Rothmund

seit 2016

Mitglied im Vorstand des SPD-Kreisverbands Germersheim in unterschiedlichen Funktionen

2016-2018

Mitglied im Ortsbeirat, Wörth am Rhein

2015              

Wahl zur Ersatzkandidatin für den Landtag von Rheinland-Pfalz für Barbara Schleicher-Rothmund

2014-2016              

Mitglied im Vorstand des SPD-Unterbezirks Südpfalz

seit 2013

Mitglied im Vorstand des SPD-Ortsvereins Wörth am Rhein

2013              

Eintritt in die Sozialdemokratische Partei Deutschlands, Ortsverein Wörth am Rhein

2008-2013

Local Secretary für Berlin und Brandenburg, Mensa in Deutschland e. V.

 

Publikationen

  • Grosch, M., Rehak-Nitsche, K. (2025): Artikel zum Thema Resilienz. Zeitschrift für Erwachsenenbildung. Heft 2/2025. (in Erscheinung)
  • Klügel, P., Rehak-Nitsche, K. (2017): Komfortzone war gestern. Wissenschaftsmanagement – Zeitschrift für Innovation. 5/2016. 28-31.
  • Barth, N., Rehak, K. (2016): Als Schüler kommen – als Forscher gehen. In: Bernhardt, M., Frank, S., Wickner, M.-C. (Hrsg). Denkort Denkmal. Universitätsverlag Rhein-Ruhr, Duisburg. 23-25.
  • Rehak, K., Zettl, R. (2012): Mehr Freiheit für die Wissenschaft. hermann. Dezember 2012, Januar 2013.
  • Rehak, K., Schulze, A. (2012): Partnerschaften mit Universitäten. duz Special. Juni 2012. Talentmanagement in der Wissenschaft. 20-21.
  • Rehak, K. (2012): Themenspecial: Qualifizierungsmaßnahmen in der Wissenschaft. POST.Helmholtz.Akademie.
  • Zettl, R., Rehak, K., Bittner, A. (2010): Die Programmorientierte Förderung in der Helmholtz-Gemeinschaft: Eine Leistungsbilanz. Helmholtz-Gemeinschaft.
  • Gazlig, T., Rehak, K., Bittner, A. (Redaktion) (2010): Jahrbuch der Absolventen der Helmholtz-Akademie für Führungskräfte – 1. Jahrgang 2007 > 2009, Helmholtz-Gemeinschaft.