Pressemitteilungen

Bild von Claudia Peters auf Pixabay
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Alt werden im Heimatort –

Abgeordnete Rehak-Nitsche (SPD) informiert:

Land fördert Wohn-Pflege-Projekt in Berg

Wörth, 01.02.2024

Die Ortsgemeinde Berg wurde neben sechs anderen Modellkommunen zur Förderung im Landesprogramm „WohnPunkt RLP – Wohnen mit Teilhabe“ ausgewählt. „Selbstbestimmt leben zu können im Heimatort, auch wenn der Pflegebedarf steigt, das ist der Wunsch der allermeisten Menschen“, so die Abgeordnete Rehak-Nitsche dazu. „In Berg soll in zentraler Ortslage ein zusammenhängendes neues Quartier entstehen, das altersgerechtes und barrierefreies Wohnen mit unterschiedlichen Angeboten wie beispielsweise Miete, Eigentum oder Geschosswohnungen kombiniert. Auf dem Grundstück befinden sich auch zwei ältere Bestandsgebäude, die in das Gesamtkonzept mit einbezogen werden sollen. Ich habe mir das Gelände auch schon vor Ort angeschaut und war immer überzeugt von der Qualität der Idee. Daher freue ich mich besonders, dass nun auch die Ortsgemeinde Berg von dem Programm profitieren wird und sich auf den Weg machen kann, die gute Idee umzusetzen. Dadurch öffnet sich eine schöne Perspektive, lange im Dorf, nahe bei Freunden und Nachbarn, zu wohnen und gut versorgt zu werden. Gute Wohnangebote für Menschen mit Unterstützungsbedarf setzen nicht nur auf professionelle Serviceleistungen, sondern kombinieren bezahlbaren barrierefreien Wohnraum mit Möglichkeiten der Teilhabe. Beispiele für Wohnen mit Teilhabe können Mehrgenerationenwohnen, barrierefreies Wohnen mit Pflege- und Unterstützungsangeboten, Wohn-Pflege-Gemeinschaften, Dorfmitte-Projekte mit Tagespflege oder Betreuung sein.“

 

Das Land unterstützt mit „WohnPunkt RLP – Wohnen mit Teilhabe“ seit 2014 Ortsgemeinden und Kleinstädte mit bis zu 10.000 Einwohnerinnen und Einwohnern beim Aufbau wohnortnaher Wohn-Pflege-Projekte für ältere Menschen. Seitdem wurden bereits 53 Kommunen bei der Umsetzung von dörflichen Wohnprojekten für Seniorinnen und Senioren begleitet. Mit der fachlichen Begleitung durch die Landesberatungsstelle Neues Wohnen konnten so in vielen Kommunen innovative Wohnangebote geschaffen werden, die Barrierefreiheit mit pflegerischen und gemeinschaftlichen Angeboten verbinden und es auch Menschen mit Pflegebedarf ermöglichen, in ihrem vertrauten Umfeld zu bleiben. Im Jahr 2024 nehmen sieben Kommunen im Landesprogramm „WohnPunkt RLP – Wohnen mit Teilhabe“ ihre Arbeit auf. Die ausgewählten Kommunen werden durch die Landesberatungsstelle Neues Wohnen und externe Beraterinnen und Berater bei ihren Vorhaben begleitet. Die eingereichten Ideen werden im Laufe der Begleitungsprozesse weiterentwickelt. „WohnPunkt RLP – Wohnen mit Teilhabe“ wird durch das rheinland-pfälzische Sozialministerium gefördert.


Bild von OpenClipart-Vectors auf Pixabay
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Kreis Germersheim erhält 344.250 Euro für die Schulsozialarbeit – Abgeordnete Dr. Rehak-Nitsche (SPD): „Wichtige und notwendige Unterstützung für Kinder und Familien“

Wörth, 12.01.2024

„Ich freue mich sehr, dass der Kreis Germersheim eine Landesförderung von insgesamt 344.250 Euro für die Schulsozialarbeit erhält. Mit mehr Schulsozialarbeit werden unsere Kinder und unsere Schulfamilie vor Ort direkt und zielgerichtet unterstützt. Dadurch können sich Lehrkräfte noch stärker auf die Schüler:innen und pädagogische Aufgaben konzentrieren und sie schafft noch mehr Raum für Unterstützung über den Unterricht hinaus. Die Förderung der Schulsozialarbeit ist somit ein wichtiges und auch notwendiges Zeichen für mehr Bildungsgerechtigkeit, gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Herausforderungen“, betonte die SPD-Landtagsabgeordnete Katrin Rehak-Nitsche nach Bekanntgabe der Landesfördermittel durch das rheinland-pfälzische Bildungsministerium.

 

Insgesamt fördert das Land die Schulsozialarbeit in Rheinland-Pfalz an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen auch im Haushaltsjahr 2024 mit rund 9,1 Millionen Euro. Davon erhält der Kreis Germersheim insgesamt 206.550 Euro für allgemeinbildenden Schulen, die den Abschluss der Berufsreife anbieten, sowie 76.500 Euro für Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen.

 

Für Grundschulen in besonders herausfordernder Lage erteilt das Land im Haushaltsjahr 2024 über die reguläre Förderung der Grundschulen hinaus eine zusätzliche Förderung von insgesamt 1,5 Millionen Euro. Aus diesem Fördertopf kommen dem Kreis Germersheim 61.200 Euro gesondert für diese Grundschulen zugute.